selbst- / fremdgefähr. Verhaltens.

Umgang mit und Abbau von erheblich selbst- und fremdgefährdenden Verhaltensweisen
– autoaggressives Verhalten, z.B. Kopf gegen die Wand, Hand gegen den Kopf schlagen, in Körperteile beißen, sich blutig kratzen, sich in die Augen stechen, Kotschmieren.
– Verweigerung von Medikamenten, Ernährung, Ausscheidung
– Suiziddrohung
– Angriff auf andere Personen
– Zündeln

Die Aufzählungen sind nicht abschließend.

Allgemeine Ausführungen zum Item
Die Abgrenzungen/Überschneidungen zu anderen Items sind zu beachten und die verbundenen Bedarfe sind zu berücksichtigen.
Hierzu zählen alle Verhaltensweisen, durch die ernsthafte Gefahren für die eigene Gesundheit oder die anderer Menschen entstehen.
Zu fremd- oder autoaggressivem Verhalten zählt, sich oder anderen erhebliche Verletzungen zuzufügen, aus eigenem, willkürlichen Verhalten heraus.
Bei der Erörterung was ernsthafte Gefahren sind, spielen folgende Faktoren eine Rolle: Folgen, Häufigkeiten, körperliche oder psychische Disposition des Bewohners
Im Zusammenhang mit diesem Item stehen z.B. die Items 14, 16 und 19.
Während Thema der Items 26 und 28 die Bewältigung der Ursachen ist, können sich deren Auswirkungen im Item 29 (fremd-/selbstverletzendes Verhalten) wiederfinden.
Die Vermeidung von Gefahren die durch unwillkürliche Bewegungen, z.B. bei einer Spastik oder Epilepsie auftreten, können im Item 33 >Beobachtung und Überwachung des Gesundheitszustandes< abgebildet werden. Eine vorliegende oder drohende Suchtgefährdung findet in Item 34 Berücksichtigung.